6 Tipps für kürzere Ladezeiten bei WordPress

6 Tipps für kürzere Ladezeiten bei WordPress

Sehr viele Webseiten nutzen WordPress. Die Anwendung ist etabliert und hat sich bewährt. Allerdings sind Internetseiten mit WordPress oft nicht besonders schnell. Nur sind ausgerechnet kurze Ladezeiten ein wichtiger Punkt, wenn es um die Nutzerfreundlichkeit geht.

6 Tipps für kürzere Ladezeiten bei WordPress

Die Zufriedenheit der Internetnutzer sinkt mit jeder Sekunde rapide. Und kaum ein Nutzer wartet ewig, bis die Seite endlich geladen ist. Dauert es zu lange, klickt er stattdessen meist wieder weg.

Auch die Suchmaschinen bevorzugen Webseiten mit schnellen Ladezeiten und belohnen sie mit entsprechend guten Platzierungen in den Ergebnislisten. Mit Blick auf die SEO sind die Ladezeiten also ziemlich wichtig.

Ratsam ist deshalb, die aktuellen Daten zu prüfen, zu analysieren und bei Bedarf zu optimieren. Wie das gelingen kann?

Hier sind sechs Tipps für kürzere Ladezeiten bei WordPress!:

  1. Tipp: Das richtige Hosting wählen.

Das Fundament für eine kurze Ladezeit ist ein schnelles und starkes Hosting. Denn das Hosting entscheidet darüber, wie schnell eine Seite laden kann. Selbst die besten Optimierungsmaßnahmen ändern nichts, wenn das Hosting keine kürzeren Ladezeiten hergibt.

Bei der Wahl des Anbieters sollte deshalb zum einen auf die durchschnittlichen Ladezeiten geachtet werden. Zum anderen lohnt sich ein Blick auf die Ausfallzeiten.

Optimal ist, wenn der Hosting-Anbieter durchgehend niedrige Ladezeiten und nur minimale Ausfallzeiten vorweisen kann.

  1. Tipp: Ein einfaches Theme aussuchen.

Die Wahl des Themes wirkt sich ebenfalls darauf aus, wie schnell eine Internetseite ist. Vor allem Anfänger entscheiden sich gerne für multifunktionale Themes. Sie nutzen Shortcodes und sind mit so vielen Funktionen und Features ausgestattet, dass selbst ein absoluter Neuling praktisch jede Art von Webseite erstellen kann.

Die Funktionalität macht das Gestalten der Internetseite zum Kinderspiel. Allerdings wird ein Großteil der Features ohnehin nicht genutzt und ist so letztlich nur unnötiger Ballast, der im Hintergrund mitläuft und die Ladezeit der Webseite verlängert.

Im Unterschied dazu basieren einfachere Themes auf einem simplen Grundgerüst ohne Shortcodes. Dadurch verkürzen sich nicht nur die Ladezeiten deutlich, sondern es bleibt auch viel mehr Raum für eigene, individuelle Gestaltungsideen.

Und mit einem entsprechenden Programm ist auch der Aufbau der Seite selbst für einen Anfänger nicht unbedingt schwieriger.

  1. Tipp: Die Bilder auf der Webseite optimieren.

Fotos und Grafiken lockern die Optik auf, machen Inhalte anschaulicher und vermitteln zusätzliche Informationen. Doch je mehr Bilder auf einer Seite vorhanden sind, desto wichtiger ist, dass sie richtig eingebettet werden.

Dabei geht es an dieser Stelle im Wesentlichen darum, die Größe der Bilddateien so klein wie möglich zu halten. Denn jedes einzelne Bild muss geladen werden. Doch je mehr Daten übertragen werden müssen, desto länger ist die Ladezeit.

Wie groß eine Bilddatei ist, hängt von der Bildgröße in Pixel, vom Dateiformat und von der Komprimierung ab. Grundsätzlich sollten die Bilder auf der Webseite nur so groß sein, wie es für eine vernünftige Darstellung erforderlich ist. Denn jedes Pixel vergrößert die Datei und verlängert damit auch die Ladezeit.

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Das Dateiformat und die Komprimierung sind weitere Faktoren, die sich auf die Bildgröße auswirken. Bilder im Format JPEG können sehr stark komprimiert werden, allerdings geht dadurch auch viel Qualität verloren.

Im Format PNG führt eine Komprimierung nicht zu einem Qualitätsverlust, doch dafür bleiben die Dateien größer. Logos, Grafiken und ähnliche Bilder sollten deshalb im Format PNG eingefügt werden. Bei Fotos ist das Format JPEG ratsam, weil eine schlechtere Qualität bei Fotos weniger auffällt.

  1. Tipp: Lazy Load integrieren.

Auch wenn die Bilder auf der Webseite komprimiert sind, verlängert sich durch sie die Ladezeit. Deshalb ist es notwendig, die Anzahl der Bild- und Videodateien, die beim Aufruf der Webseite geladen werden, auf ein Mindestmaß zu beschränken. Diese Aufgabe übernimmt Lazy Load.

Die Anwendung sorgt dafür, dass zunächst nur die Inhalte geladen werden, die der Nutzer jeweils sieht. Bilder und Videos kommen erst dann dazu, wenn der Nutzer den entsprechenden Teil der Webseite vor sich hat.

Auf diese Weise ist die Seite für den Nutzer deutlich schneller verfügbar. Um die Anwendung zu integrieren, gibt es kostenfreie Plugins.

  1. Tipp: Catching aktivieren.

Eine weitere Funktion, die für kürzere Ladezeiten sorgt, ist das Catching. Dabei werden Daten, die bei jedem Besuch der Webseite geladen werden müssen, im Cache zwischengespeichert.

Besucht der Nutzer die Seite dann ein weiteres Mal, ist es nicht mehr notwendig, den kompletten Datensatz abzurufen.

Wie beim Lazy Load gibt es auch beim Catching kostenlose Plugins, die das Integrieren der Anwendung ermöglichen. Die Ladezeit der Seite kann so mitunter um mehrere Sekunden verkürzt werden.

  1. Tipp: Codes komprimieren.

Je länger ein HTML-, JavaScript- oder CSS-Code ist, desto länger dauert es, bis er für den Aufruf der Seite gelesen ist. Der Browser braucht aber oft gar keine so langen Codes.

An dieser Stelle helfen Plugins, die die Codes zusammenfassen und kürzen, indem sie zum Beispiel überflüssige Zeichen löschen. Dadurch werden die Dateien kleiner und in der Folge die Ladezeiten kürzer.

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Thema: 6 Tipps für kürzere Ladezeiten bei WordPress

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Gerd Tauber, 42 Jahre, Programmierer, Samuel Wilders, 37 Jahre, IT- Experte und Markus Berthold 44 Jahre, Inhaber einer Medienagentur, sowie Christian Gülcan Betreiber und Redakteur dieser Webseite, schreiben hier Wissenswertes zum Thema IT, Internet, Hardware, Programmierung, Software und IT-Jobs.

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