Die 5 wichtigsten Punkte bei einem geschäftlichen Internetanschluss

Die 5 wichtigsten Punkte bei einem geschäftlichen Internetanschluss

Das Internet hat sich längst zu einer festen Größe im Alltag entwickelt. In den meisten Haushalten befindet sich mindestens ein internetfähiges Endgerät, oft sind es sogar mehrere.

Geschäftlicher Internetanschluss

So kommen zum normalen Computer gerne noch ein Tablet und das eine oder andere Smartphone dazu. Damit surfen Kinder dann genauso durch das weltweite Netz wie Erwachsene und Senioren.

Was in Sachen Internet für den privaten Bereich gilt, ist im Business-Sektor natürlich nicht anders. Heutzutage dürfte es eigentlich kein Unternehmen mehr geben, das ohne Computer und Internetanschluss auskommt. Denn ob Warenwirtschaft, Verkauf, Personalmanagement oder Kommunikation mit Kunden und Lieferanten – sie alle laufen über digitale Medien.

Und neben entsprechender Software, die beispielsweise die Datenbanken verwaltet, ist eine stabile Internetverbindung Pflicht. Doch bei einem geschäftlichen DSL-Anschluss müssen andere Anforderungen erfüllt sein als bei einem privaten Anschluss. Welche?

In der folgenden Liste haben wir die fünf wichtigsten Punkte bei einem geschäftlichen Internetanschluss zusammengestellt:

 

  1. Die Stabilität

Wenn das Internet zu Hause wegen einer Störung vorübergehend nicht erreichbar ist oder die Verbindung hin und wieder abbricht, ist das zwar nervig. Das Online-Shopping muss dann möglicherweise genauso warten wie die Posts in den sozialen Netzwerken. Vielleicht bleibt auch das Telefon stumm und die Kids können keine Online-Spiele spielen. Unterm Strich ist das alles aber kein Drama.

In einem Unternehmen sieht die Sache ganz anders aus. Fällt hier der Internet-Zugang aus, kann das weitreichende Folgen haben. So ist denkbar, dass dem Unternehmen in der Zeit, in der es nicht online war, Geschäfte entgehen. Außerdem wirft es nicht unbedingt ein gutes Licht auf die Firma, wenn sie nicht erreichbar ist.

Viel schlimmer ist aber, dass der unterbrochene Datenfluss zur Folge haben kann, dass wichtige Dokumente beschädigt werden und Daten unwiederbringlich verloren gehen. Eine hohe Stabilität der Internetverbindung ist deshalb ein enorm wichtiger Punkt bei einem Business-Anschluss.

 

  1. Die Geschwindigkeit

Die Leistungsstärke eines geschäftlichen Internetanschlusses wird entscheidend von der Geschwindigkeit bestimmt. Während sich der Datenfluss in einem Privathaushalt üblicherweise in überschaubaren Grenzen hält, wandern im geschäftlichen Bereich oft sehr große Mengen an Daten und Informationen hin und her.

Bei einem gewöhnlichen DSL-Anschluss kann das recht schnell dazu führen, dass das Tempo deutlich sinkt. Das wiederum beeinflusst nicht nur die Arbeit der Mitarbeiter, sondern stellt durch den langsamen Aufbau der Internetseiten auch die Geduld der Kunden auf die Probe.

Für einen geschäftlichen Internetanschluss ist deshalb wichtig, auf eine garantierte Bandbreite, schnelle Datenübertragungsraten und ein großes Datenvolumen zu achten. Auf diese Weise kommt es erst gar nicht zu den Problemen, die eine langsame Verbindung hervorruft.

 

  1. Der Support

Was die Kosten angeht, kann es je nach Tarif und Leistungsumfang zwar kleinere Unterschiede geben. Aber insgesamt nehmen sich die Angebote der Internetanbieter rein preislich oft nicht allzu viel. Beim Service kann es da schon ganz anders aussehen.

Bei einem geschäftlichen Internetanschluss ist wichtig, dass er durchgehend sicher funktioniert. Und falls Störungen oder andere Probleme auftreten, sind eine schnelle Reaktion und eine flotte Behebung unverzichtbar. Die IT-Spezialisten in der Firma können zwar interne Störungen beheben.

Wenn es aber an der Leitung hängt, sind auch sie machtlos. Ratsam ist deshalb, auf einen Anbieter zu achten, dessen Support im besten Fall rund um die Uhr erreichbar ist. So ist sichergestellt, dass das System nach einer Störung schnell wieder läuft.

 

  1. Feste IP-Adresse

Privatkunden erhalten vom DSL-Anbieter meist temporäre IP-Adressen. Sie wechseln regelmäßig, oft im 24-Stunden-Takt. Im Business-Bereich könnte der stete Wechsel der IP-Adresse aber nicht nur zahlreiche Online-Anwendungen beeinträchtigen. Stattdessen wäre es kaum möglich, dass das Unternehmen dauerhaft unter derselben URL erreichbar bleibt.

Aus diesem Grund sollte ein Unternehmen darauf achten, dass ihm sein Anbieter für die Erreichbarkeit der Server von außen feste IP-Adressen zur Verfügung stellt. Feste IP-Adressen sind außerdem erforderlich, damit Mitarbeiter beispielsweise vom Home Office aus übers Internet auf Komponenten im Firmennetzwerk zugreifen können.

 

  1. Die Datensicherheit

Die Sicherheit und der Schutz von Daten sind schon lange ein wichtiges Thema. Spätestens seit dem Inkrafttreten der DSGVO hat der Datenschutz aber noch einmal einen neuen Stellenwert bekommen.

Bei der Auswahl eines DSL-Anbieters ist es deshalb für ein Unternehmen Pflicht, sicherzustellen, dass der Umgang mit Kunden- und Mitarbeiterdaten ordnungsgemäß erfolgt. Die beste Lösung dabei ist eine Netzinfrastruktur, bei der sich alle Rechenzentren des Anbieters ausnahmslos in Deutschland befinden. Auf diese Weise ist gewährleistet, dass die strengen Richtlinien zum Datenschutz in jeglicher Hinsicht greifen.

Gleichzeitig kann das Unternehmen im Ernstfall nachweisen, dass es alle Möglichkeiten ausgeschöpft hat, um die DSGVO einzuhalten. Und nebenbei kann das Unternehmen so das Vertrauen der Kunden gewinnen. Denn sie müssen nicht befürchten, dass ihre Daten durch Rechenzentren im Ausland nicht optimal geschützt sind.

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Veröffentlicht von

Redaktion

Gerd Tauber, 42 Jahre, Programmierer, Samuel Wilders, 37 Jahre, IT- Experte und Markus Berthold 44 Jahre, Inhaber einer Medienagentur schreiben hier Wissenswertes zum Thema IT, Internet, Hardware, Programmierung, Software und IT-Jobs.

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