UML Unified Modeling Language

UML im Portrait 

Das Kürzel UML steht für Unified Modeling Language und beschreibt eine grafische Notation, die auch auf XML basiert und bei der Entwicklung von Software umfangreiche Nutzungsmöglichkeiten bietet.

Dabei ist UML nicht auf bestimmte Projektphasen begrenzt, was bedeutet, dass UML sowohl für die Anforderungsanalyse als auch bei der Softwareplanung eingesetzt werden kann.

Außerdem können die einzelnen Komponenten, die das Softwaresystem bilden, mittels UML aufgeteilt, Abläufe und statistische Strukturen dokumentiert und auch übergeordnete abstrakte Strukturen und Gegebenheiten abgebildet werden.

Hier eine Übersicht und Tipps: 

        Die Basisstruktur.

UML2 unterscheidet im Wesentlichen zwischen einfachen und primitiven Datentypen sowie Aufzählungstypen.

Die Bezeichnung einfacher Datentyp ist dabei der Oberbegriff für die primitiven Datentypen und die Aufzählungstypen, die Enumerations genannt werden. Bei einem einfachen Datentyp handelt es sich um einen Datentyp, dessen Werte keine Identität haben, so dass die jeweiligen Werte auch nicht von einander unterschieden werden können.

        Die Klassen.

Ein Klassendiagramm beinhaltet alle Informationen hinsichtlich der Programmierung und der enthaltenen Eigenschaften, der Funktionalitäten und der Beziehung der Klassen zueinander.

Im Unterschied zu den Datentypen besitzt jedes Objekt einer Klasse eine eigene Identität und lässt sich eindeutig von den anderen Objekten unterscheiden, wobei eine Klasse zunächst nur die Aufgabe namentlich erfasst, die in ihre Zuständigkeit fällt.   

        Die Anwendungsfalldiagramme.

Die sogenannten Use Cases geben den Nutzen des Systems wieder, zeigen also auf, welche Funktionalitäten dem Nutzer zur Verfügung stehen.

Insofern bieten sich Anwendungsfalldiagramme an, um die Funktionalität der zu erstellenden Software zu beschreiben.

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Dies geschieht allerdings nicht mit Notationselementen, sondern zunächst ausschließlich textuell, weshalb eine solche Beschreibung eine UML-Variante, jedoch kein Prüfungsgegenstand ist.

        Die Verhaltensdiagramme.

Die einzelnen Elemente und ihre Veränderungen während der Laufzeit werden in Verhaltensdiagrammen beschrieben.

Hierfür stehen unterschiedliche Diagrammtypen zur Verfügung, die jeweils einen bestimmten Aspekt in den Vordergrund stellen. Nachdem UML vollständig objektorientiert ist, ändern immer nur Objekte ihre Zustände durch Verhalten, wodurch die Eigenschaften der beteiligten Elemente betrachtet und die Veränderungen nachvollzogen werden können.

        Die Interaktionsdiagramme.

Diese zeigen den Austausch der Informationen in Form von Daten und Nachrichten zwischen den Kommunikationspartnern auf.

Zu den Interaktionsdiagrammen gehört das Sequenzdiagramm, das den Nachrichtenfluss zwischen Einzelobjekten beschreibt und die Abläufe in chronologischer Form aufzeigt. Die Beziehung der jeweiligen Kommunikationspartner, die sowohl Objekte als auch Systeme sein können, stellt ein Kommunikationsdiagramm dar.

        Die Aktivitätsdiagramme.

Allgemeine Abläufe in chronologischer Reihenfolge werden in einem Aktivitätsdiagramm beschrieben. Für eine solche Beschreibung kennt UML2 einige Notationselemente, die eine Aktivität in erster Linie mithilfe von Knoten, Flows, Aktionen und Kontrollknoten darstellen.

Mehr Tipps und Ratgeber:

Thema: UML – Unified Modeling Language

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