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SQL im Portrait

SQL im Portrait 

Die Sprache SQL, was für Structured Query Language steht, gilt als der heutige Standard für die Arbeit mit Daten und Datenstrukturen in Datenbanksystemen.

Der Kern von SQL ist dabei in allen Datenbanksystemen identisch, allerdings gibt es zahlreiche unterschiedliche Dialekte und zusätzliche Syntaxstrukturen für komplexe Anforderungen.

Außerdem haben sich eigenständige Sprachen auf der Basis von SQL entwickelt, hierzu gehören beispielsweise Transact SQL oder PL/SQL, die bei der Umsetzung von einzelnen Funktionen oder teils sogar ganzen Projekten zum Einsatz kommen.

 

 

Insgesamt gliedert sich SQL in drei Bereiche, nämlich die Datendefinitionssprache, DDL, die Datenkontrollsprache, DCL, sowie die Datenmanipulationssprache, DML. Dabei ist die Syntaxkonzeption von SQL erstaunlich einfach, ermöglicht jedoch ebenso erstaunlich vielfältige Anwendungs-, Abfrage- und Kombinationsmöglichkeiten. SQL kennzeichnet sich durch einige wesentliche Merkmale und grenzt sich damit zeitgleich deutlich von anderen Programmiersprachen ab.

 

Mehr in unseren SQL Portrait:

       

Mithilfe der Befehle von SQL kann eine Datenbank direkt gesteuert werden. Die Befehle werden dazu üblicherweise ohne weitere Zusätze über ein Werkzeug zur Texterfassung an die Datenbank weitergegeben und von der Datenbank ausgeführt.

Damit ist SQL strenggenommen weniger eine Programmiersprache als vielmehr eine Anweisungssprache.

 

       

SQL verfügt weder über Variablendeklaration noch über Kontrollstrukturen. Zudem besteht allein durch SQL nicht die Möglichkeit, Prozeduren und Funktionen oder Objekte und Klassen zu erzeugen.

In seiner Eigenschaft als Datenuntersprache greift SQL stattdessen auf Mengen zu, wobei die relationale Algebra und das Relationenkalkül als grundlegende Konzepte dienen. Damit kann mittels SQL unmittelbar auf Datenmengen auf einer logischen Ebene zugegriffen werden und dabei reicht es aus, die Bedingungen zu definieren, die die Daten erfüllen müssen.

Die Art und Weise des Zugriffs auf die Daten muss nicht gesondert festgelegt werden.

 

       

Da SQL den derzeit gültigen Standard für Datenbanksysteme darstellt, wurden auch neue Programmiersprachen in der Form entwickelt, dass eine direkte Einbettung von SQL möglich ist.

In aller Regel wird dies gelöst, indem eine spezielle Funktion oder Methode einen SQL-Text aufnimmt, diesen an die jeweilige Datenbank weiterleitet und das Ergebnis als Variable mit geeigneter Struktur erwartet.

Gleiches gilt dabei auch für das XML-Konzept, das ebenfalls mittels SQL oder SQL-basierten Sprachen durchsucht und genutzt werden kann. Zu bedenken ist allerdings, dass viele Befehle, Funktionen und Klauseln, die außerhalb des Standard-SQL-Bereiches liegen, Oracle-spezifisch sind.

Insofern benötigt die SQL-Syntax für solche Funktionen, oder wenn sie in Systemen in Oracle eingesetzt werden soll, eine Anpassung an ihre Umgebung.

 

Thema: SQL im Portrait 

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