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Daten in Datenbanken

Definition: Daten in Datenbanken 

Im Zusammenhang mit Datenbanken wird der Begriff Daten sehr häufig nahezu selbstverständlich verwendet. Dabei gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Daten in einer Datenbank zu definieren und zu beschreiben.

Zunächst sind die einzelnen Daten die kleinsten Einheiten in einem Datenbanksystem, die von verschiedenen Programmen für unterschiedliche Zwecke genutzt werden.

 

 

Dazu werden die Daten erfasst, gespeichert und in logische Beziehungen gebracht, so dass dadurch der Zugriff, konkrete Abfragen sowie die Verwaltung der gespeicherten Informationen möglich wird. Insgesamt gilt dabei natürlich, dass die Datenbank auf umso mehr Informationen zurückgreifen kann, je mehr Daten vorhanden und erfasst sind.

 

 

Die Eigenschaften von Daten lassen sich grundlegend in drei Kategorien einteilen:

 

 

1.       Der Datentyp bestimmt die Kategorie der erfassten Information.

So werden Namen beispielsweise als Datentyp Text erfasst und dadurch wird es möglich, dass die Datenbank Abfragen in alphabetischer Reihenfolge oder mithilfe einzelner Buchstaben durchführt. Zahlen können entweder als reine Zahlen, als Zeichenketten oder im Datentyp Datum gespeichert werden.

Letzterer eröffnet die Möglichkeit, die Informationen nicht nur festzuhalten, sondern auch Rechenoperationen durchzuführen.Datentypen unterscheiden sich weiterhin im Wesentlichen in elementare und in zusammengesetzte Datentypen.

Elementare Datentypen bezeichnen Datentypen, für deren Erfassung ein bestimmtes Feld vorgesehen ist. Zusammengesetze Datentypen fassen Objekte anhand von Oberbegriffen zusammen. Ein Beispiel hierfür wäre ein Name, der als zusammengesetzter Datentyp den Vornamen und den Nachnamen als eine Information speichert.

 

 

 

 

2.       Das Datenformat legt fest, wie die Daten gespeichert werden.

Problematisch kann es werden, wenn beispielsweise ein Datum in europäischem Format in amerikanisches Format übertragen oder Zahlen mit mehreren Nachkommastellen bei einer Abfrage nur mit höchsten zwei Dezimalstellen angezeigt werden sollen.

Je nach verwendeter Programmiersprache kann das Datenformat schon im Vorfeld festgelegt oder muss einzeln anhand der Ergebnisdaten bestimmt werden. 

 

 

 

3.       Daneben gibt es den Wertebereich als Eigenschaft von Daten.

Dieser beschränkt die Möglichkeit zur Eingabe und Erfassung von Informationen beispielsweise dahingehend, dass in einem Optionsfeld nur die Auswahl zwischen männlich und weiblich oder Herr und Frau besteht.

Außerdem kann der Wertebereich die Eingabe von bestimmten Informationen in nur einem festgelegten Format zulassen, das im Zuge der Eingabe dann bei entsprechenden Befehlen mit einem hinterlegten Musterformat abgeglichen wird.

Sinnvoll ist diese Option, wenn die Datenbank beispielweise Telefonnummern, Postleitzahlen oder Bankverbindungen erfassen soll.

 

 

Thema: Definition: Daten in Datenbanken 

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